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Gesund und vital durch den Winter mit Schüßler*-Salzen

Ein Beitrag von Martina Gühr

In der kalten Jahreszeit drohen Erkältungen und Infekte. Mit Schüßler-Salzen kann man das Immunsystem vorbeugend stärken. Zum Schutz vor Erkältungen empfiehlt sich eine 4-6 wöchige Winterkur mit Schüßler-Salz Nr. 10 (Natrium sulfuricum), um den Körper zu entgiften und die Abwehr dadurch stabil zu halten.
Täglich 3-4 Tabletten langsam im Mund zergehen lassen und wenn es draußen so richtig kalt und feucht wird, die Dosis auf 5-6 Tabletten erhöhen.

Falls es Sie trotzdem "erwischt" hat, lassen sich Erkältungskrankheiten sehr wirksam mit Schüßler-Salzen behandeln. Sie unterstützen die Heilung und die Symptome verschwinden in der Regel nach kurzer Zeit.
Nachfolgend sind die wichtigsten Salze gegen die gängigsten grippalen Beschwerden zusammengestellt.

Halsschmerzen

Wie alle Entzündungen im Körper, durchlaufen auch Halsschmerzen in der Regel drei Stadien. Dr. Schüßler hat darum ein so genanntes Entzündungsschema mit drei dazugehörigen Salzen entwickelt.


1. Stadium: Nr.3 (Ferrum phosphoricum)

Der Hals kratzt, die Stimme klingt rau, man fühlt sich schlapp. Schüßler-Salz Nr.3 hilft jetzt dem Körper, mehr Sauerstoff ins Entzündungsgebiet zu transportieren und damit den Stoffwechsel anzuregen.
In der ersten Stunde alle fünf bis zehn Minuten eine Tablette lutschen, dann Dosis in den folgenden Stunden langsam reduzieren: erst viertel-, dann halb-, dann stündlich.


2. Stadium: Nr.4 (Kalium chloratum)

Die Schluckbeschwerden nehmen zu, die Rachenschleimhaut ist rot, die Zunge belegt. Ist die Entzündung akut, kommt das "Schleimhautmittel" Nr.4 zum Einsatz. Kaliumchlorid löst die weißlichen Ablagerungen auf der Zunge und im Rachen. Nicht zuletzt macht es auch die Atemwege wieder frei.
Dreimal täglich eine Tablette.


3. Stadium: Nr.6 (Kalium sulfuricum)

Bei länger andauernden Halsschmerzen, die mit einem gelblichen Zungenbelag einhergehen. Salz Nr.6 unterstützt die Entgiftung des Körpers, sorgt für mehr Sauerstoff in den Zellen und aktiviert somit den Stoffwechsel.
Dreimal täglich zwei Tabletten, bis die Zunge wieder sauber ist.

Tipp: Da das erste und zweite Entzündungsstadium schwer zu unterscheiden ist, können zu Beginn der Erkrankung auch die Salze Nr.3 und 4 im Wechsel eingenommen werden.
Achtung: Bei hohem Fieber, zugeschwollenem Hals oder Stimmverlust einen Arzt aufsuchen.

Schnupfen

Für jede Art von Schnupfen gibt es die entsprechenden Salze, die lindern und heilen können.


Nasenkribbeln, Niesen Nr.3 (Ferrum phosphoricum)

Bei den ersten Symptomen bringt das Salz das Immunsystem in Schwung. Schon nach kurzer Zeit hört die Nase auf zu laufen, die Schleimhaut schwillt ab und der Kopf fühlt sich klarer an.
Alle 15 Minuten eine Tablette, bis Besserung eintritt. Dann alle 2-3 Stunden eine Tablette, ein bis zwei Tage lang.


Verstopfte Nase Nr.4 (Kalium chloratum) und Nr.8 (Natrium chloratum)

Bei Fließschnupfen mit Niesanfällen und weißem Zungenbelag hilft Nr.4. Bei Stockschnupfen mit erschwerter Nasenatmung kommt Salz Nr.8 zum Einsatz. Beide Salze regulieren den Wasserhaushalt und lassen die Schleimhäute abschwellen. Bei hartnäckigem Schnupfen mit gelblich-schleimigen Nasensekret ist Nr.6 (Kalium sulfuricum) ein sehr bewährtes Mittel.
Stündlich eine Tablette.


Nasennebenhöhlenentzündung Nr.3 (Ferrum phosphoricum) und Nr.4 (Kalium chloratum)

Die Nase ist seit Tagen verstopft, die Temperatur leicht erhöht und beim Senken des Kopfes entsteht ein unangenehmes Druckgefühl unter den Augen - dann ist aus dem Schnupfen eine Nasennebenhöhlenentzündung geworden. Gehen die Beschwerden mit gelblich-eitrigen Nasensekret einher, kann Nr.12 (Calcium sulfuricum) helfen. Ist trotz Schüßler-Salzen nach zwei Tagen keine Besserung eingetreten, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Alles 60-90 Minuten je eine Tablette. Salz Nr.12 dreimal täglich eine Tablette.

Husten

Erste Hilfe bei allen Hustenformen ist das Salz Nr.7 (Magnesium phosphoricum), das als so genannte "Heiße Sieben" verabreicht wird. Zehn Tabletten in einem halben Glas heißem Wasser auflösen und schluckweise trinken. Jeden Schluck längere Zeit im Mund behalten, damit der Wirkstoff direkt von der Mundschleimhaut aufgenommen werden kann. Diesen Vorgang bei Bedarf in kurzen Abständen ein- bis zweimal wiederholen. Die "heiße Sieben" lindert besonders gut nächtliche Hustenanfälle und wirkt dabei krampflösend.


Hustenreiz Nr.3 (Ferrum phosphoricum), Nr.4 (Kalium chlarotum) und Nr.6 (Kalium sulfuricum)

Diese drei entzündungshemmenden Salze haben sich auch bei Husten bewährt. Bei den ersten Anzeichen von Hustenreiz und eventuell erhöhter Temperatur Nr.3 und Nr.4 im Wechsel. Gehen die Beschwerden nicht zurück und kommt gelblicher Auswurf dazu, ist die Nr.6 angeraten.
Verschlimmert sich der Husten bei feuchter Luft, sollte alternativ die Nr.10 (Natrium sulfuricum) zum Einsatz kommen. Das Salz Nr.10 vollendet häufig die Heilung, die vom Salz Nr.6 eingeleitet wurde.
Jede Stunde eine Tablette, bis Besserung eintritt. Danach dreimal täglich 2 Tabletten.


Chronischer Husten Nr.4 (Kalium chloratum), Nr.6 (Kalium sulfuricum), Nr.8 (Natrium chloratum) und Nr.12 (Calcium sulfuricum)
Kommt es immer wieder zu Hustenattacken bei trockenen Schleimhäuten, helfen die entzündungshemmenden Salze Nr.4 und Nr.6 in Kombination mit Natrium chloratum und Calcium sulfuricum, die den Wasserhaushalt im Körper regulieren und die Nährstoffversorgung in den Zellen fördern.
Von jedem Salz jeweils 2-4 Tabletten über den Tag verteilt einnehmen, 4 Wochen lang.

* Die alternative Heilmethode mit Schüßler-Salzen geht auf ihren Begründer Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler (1821-1898), der seiner Zeit voraus war, als er vor gut 130 Jahren seine Mineralsalztherapie entwickelte. Als um 1860 die Zellen als kleinste Bausteine des menschlichen Körpers entdeckt wurden, forschte Dr. Schüßler weiter bis er seine Theorie untermauern konnte, dass fast alle Krankheiten durch Störungen im Mineralstoffhaushalt der Körperzellen entstehen- und durch Zufuhr der entsprechenden Mittel geheilt werden können. Um dem Körper diese Salze zuführen zu können, wandte er das Prinzip der homöopathischen Potenzierung an. Denn nur durch vielfache Verdünnung können die Substanzen den Weg in die menschlichen Zellen finden. Jedes Mittel muss so verdünnt sein, dass die Funktionen gesunder Zellen nicht gestört, vorhandene Funktionsstörungen aber ausgeglichen werden können. Egal, wofür die Salze eingesetzt werden: Sie wirken, weil sie die Selbstheilungskräfte des Körpers auf natürliche Weise unterstützen.



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